Affirmation für die Woche, Verschiedenes

Das Herz

In meiner Familie wird immer an Weihnachten eine Geschichte gelesen und diese möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Es war einmal ein Herz, in dem alle Gefühle und Fähigkeiten lebten: Glück,Traurigkeit, Hoffnung und all die Anderen, einschließlich der Liebe. Die Liebe wartete schon lange auf eine Gelegenheit sich wieder zu verschenken, aber jedesmal wenn sie springen wollte, kam der Verstand und verbot es ihr. Ab und zu gelang es ihr über Umwege ihr Licht zu verbreiten, aber immer öfter gelang es dem Verstand sie zu fangen.

Als das Herz wieder einmal einen Kratzer bekam, weil die Liebe unangebracht schien, wurde vom Verstand verkündet: „Bevor das Herz zerbricht, muss etwas geschehen, deshalb ist es besser, wenn die Liebe das Herz verlässt. Und mit ihr sollen alle Gefühle gehen, die immer nur Ärger bereiten, wenn sie sich durchsetzen. Als die Gefühle das vernahmen, begannen große Debatten. Das Vertrauen rief: “ Das kannst du nicht machen, du bringst das Gleichgewicht durcheinander. Die Liebe ist das wichtigste Gefühl!“

Doch der Verstand rief das Ego zur Hilfe, und das begann mit seinen wildesten Helfern, den Ängsten ud Zweifeln, sich im Herzen auszubreiten. So bekamen die Gefühle die neue Zeit bald sehr zu spüren. Nichts durfte mehr spontan sein. Alles musste erst den Zweifeln vorgelegt und von den Ängsten genehmigt und vom Verstand unterschrieben werden. Da zog die Freiheit aus dem Herzen aus und der Mut wollte ihr folgen. Doch die Weisheit beruhigte die erregten Gemüter und sagte: „Das geht vorüber, wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs. Wartet nur ab, bald wird es wie früher.“ Doch anstatt sich etwas besserte, wurde es im Herzen immer dunkler unnd kühler. Das Herz begann zu versteinern und so blieb den Gefühlen nichts anderes übrig, als einer nach dem Anderen auszuziehen.

„Ich werde um das Herz kämpfen, und dann werden die Anderen zurückkehren“, sagte die Liebe. Sie begann zu LEUCHTEN und zu STRAHLEN. Doch bevor ihr Licht alles länger erhellen wollte, warfen die Zweifel große Schatten, das Ego übermalte das was noch an Licht blieb und und der Verstand entzündete ein Feuerwerk an Sorgen. Als die Liebe erkannte, dass sie allein nicht weiter kommen würde, entschied sie sich, die letzten Gefühle die noch da waren zur Hilfe zu bitten.

Als erstes kam das Glücksgefühl aus seinem Versteck, aber es war so tief in seinem Unglück, dass es nicht hörte als die Liebe es rief.

Die Fürsorge zog in einem großen Regenbogen an der Liebe vorbei. Die Liebe rief mit schwacher Stimme: „Kannst du mir helfen, Wärme zu erzeugen?“ Doch die Fürsorge antwortete: „Nein, dass kann ich nicht. Es macht keinen Sinn mehr.“

Da fragte die Liebe das Vertrauen, das der Fürsorge folgt: „Du hast doch immer gesagt, alles wird gut. Bitte hilf mir.“ Ich kann leider nicht,  ich habe es eilig, ein Anderer wird dir helfen und rief dem wankenden Glauben nach: „Warte auf mich Bruder!“

Die Hoffnung war nahe, so rief die Liebe:“Wenn du gehst, dann wird das Herz sterben?“ Die Liebe verlor die letzte Kraft. Sie flackerte nur noch schwach. Plötzlich war da eine Stimme: „Komm Liebe, ich will dich wärmen“- die Liebe spürte wie sie hochgehoben wurde.

Sie fiel endlich wieder in einen tiefen, seeligen Schlaf. Als sie die Augen aufschlug sah sie, dass dass Herz wieder vor Glanz leuchtete. Alle Gefühle waren zurückgekehrt und die Liebe fragte: “ Wer hat mir geholfen?“

„Es war die Zeit“-  antwortete das Wissen. „DIE Zeit?“ fragte die Liebe; „aber warum half mir die Zeit?“

Das Wissen lächelte und antwortete mit Weisheit:

„Weil nur die Zeit imstande ist zu verstehen, wie großartig die Liebe ist. Du bist der Anfang und das Ende. Wer sich dir hingibt erlebt das vollkommene Glück und die tiefste Zufriedenheit dieser Welt. Weil du solange ausgehalten hast in deinem Versteck, begannen die anderen Gefühle zu fragen, ob sie dem Verstand das Herz überlassen sollen, oder ob sie ihn wieder dorthin zurückschicken sollten, wo er zu Hause ist. Du siehst, die Bedingungslosigkeit, hat diese Herz gerettet.“

Da begann die Liebe wieder zu wachsen und nutzte die Gelegenheit sich zu verschenken. ZITIERT AUTOR UNBEKANNT. Verschenkt auch Ihr EURE LIEBE an die Mitmenschen, Tiere und Pflanzen und an Mutter Erde. Manchmal, wenn der Schmerz und Enttäuschung uns übermannt, geht es uns so wie oben geschildert. Aber ENTTÄUSCHUNG ist das Ende einer Täuschung und auch ein Neuanfang. Viele Menschen sind zur Zeit versteinert und fahrig und gestresst und die Kommunikation bleibt auf der Strecke. Wir sollten die Tage zwischen den Jahren nutzen um den inneren Frieden wieder zu finden, dann kann das Herz auch wieder leuchten. Die Selbstliebe spielt da auch eine große Rolle, die uns oft fehlt. Wie JJ beim letzten Mantrakonzert sagte, der schwerste Song ist der mit dem Text: „Ich liebe mich!“ Das haben WIR Westler nicht gelernt und das übt er immer gern mit seinen Singkreis Gruppen.

Auch die Weisen und Gurus predigen immer wieder das mit der Liebe, was nicht mit körperlicher Liebe zu verwechseln ist- diese schenkt man, meiner Meinung nach, nur an Jemand für den man sehr starke Liebe und körperliche und geistige Verbundenheit empfindet. Diese Begegnungen mit Seelenverwandten sind dann wirklich magisch, aber auch kompliziert, anstrengend, verbunden, wunderbar, aber es muss halt energetisch und zeitlich passen und das passiert nicht oft, bei feinfühligen Menschen. Lieber bleiben sie solange alleine.

Deshalb gibt es in der Kategorie auch mehr Singles. Dies ist auch eine gute Gelegenheit sich SELBST zu reflektieren und sich nicht über eine andere Person zu definieren.

Lotustreff ist spontan oder auf Wunsch-es kommt sogar am ersten Weihnachts- Feiertag eine kleine Runde nachher plötzlich zusammen. Kommt gut ins neue Jahr wir gehen Tanzen und ich schliesse mich einer der Singlecliquen mit einer Freundin an. Ich bin gespannt wie das in der übervollen Disko wird;-)….ist sonst nicht so mein Ding. Zu Hause feiern ist aber langweilig und was für Paare;-).

Ach so die Affirmation:

Ich gehe freudig neuen Zeiten und spannenden Erlebnissen entgegen !

Und noch etwas: Gerade haben wir den Geburtstag von einer vorher sehr spirituellen Freundin nachgefeiert, die jetzt in der Klinik ist und mit VIELEM garnicht mehr zurecht kommt. Da habe ich einiges gesagt, was auch Nitjananda in einem Vortrag sagt, er drückt es nur anders aus. Er sagt: „Wir können nicht nur im Himalaya oder in New YORK leben-wir müssen spirituell und WELTLICH leben können.“ Ich habe es anders ausgedrückt und vielleicht waren jetzt meine braven, spirituellen Bekannten etwas irritiert-aber ich wollte sie nur wachrütteln! Das habe ich auch im letzten Jahr wieder gelernt und man muss sich auch manchmal SELBST in den Hintern treten und auch den ANDEREN, wenns nötig ist. Haben wir nicht  ALLE BEIDE SEITEN in uns? Das Leben ist doch sonst langweilig;-).

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*