Berühmte Frauen

Frau MERIAN

MARIA SIBYLLA MERIAN

 

Die große Naturkundlerin, Forschungsreisende, Kupferstecherin, Blumen- und Insektenmalerin. Sie war die jüngste Tochter des berühmten Kupferstechers MATTHÄUS MERIAN aus seiner zweiter Ehe mit Johanna Sibylla Heim. Kurz vor Ende des 30 jährigen Krieges wird sie in Frankfurt am Main geboren und Kriege begleiteten fasst ihre ganze Lebenszeit.

Mit 18 heiratet sie den 10 Jahre älteren Andreas Graff. Drei Jahre später wird ihre Tochter Helena geboren. 1676 ziehen sie in Graffs Heimatstadt Nürnberg. Hier malt und werkelt sie und unterrichtet Frauen im Malen und verkauft Farben. Außerdem betreibt sie Insektenforschung.

1675 veröffentlicht sie den ersten Teil ihres Blumenbuches und 1677 und 1679 die anderen Teile, 1678 bekommt sie eine 2 te Tochter. Ein Jahr später erscheint ihr bahnbrechendes Werk – Der Raupen wunderbare Verwandlung und sonderbare Blumennahrung – 2 Jahrzehnte Forschungsarbeit.

Später zieht sie zu ihrer Familie und trennt sich von ihrem Mann. Danach spart sie viele Jahre um eine Forschungsreise nach Surinam bezahlen zu können. Diese tritt sie mit ihrer Tochter an. Unter dem grünen Dach des Regenwaldes zeichnen die 2 Frauen getreu nach dem Leben, tropische Tiere und Pflanzen. 1701 muss sie ihren Forschungsaufenthalt wegen Malaria abbrechen und beginnt in Amsterdam unverzüglich mit ihrem Prachtband: METAMORPHOSIS INSECTORUM SURINAMENSIUM

 

Es gibt ein Buch über Sie: Die Falterfrau

 

Nach ihr ist wohl auch die MERIAN Serie benannt, die es seit 1948 im Handel gibt.

Die Banknote auf der sie abgebildet war, wurde bis zum Beginn des Euro verwendet.

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