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Nach innen hören…

Um gut zu hören, müssen wir den Wunsch haben, unsere Wahrnehmung der Welt zu verändern. Wir müssen für unsere gegenwärtige Wahrnehmungen die Verantwortung übernehmen und gleichzeitig bereit sein, die Zukunft anders zu sehen. EIN KURS IM WUNDERN, stellt alles notwendige Wissen dazu bereit. Das Ziel dieses Werkes ist es, uns die Gegenwart eines Lehrers bewußt zu machen, den wir allzeit in Form der inneren Stimme, die uns führt, bei uns haben. Es ist nützlich, jeden Tag gewisse Zeiten einzig dem Zweck vorzubehalten, mit unserer inneren Stimme in Kontakt zu treten, und zwar mindestens eine halbe Stunde jeden Morgen und jeden Abend………schreibt Lee Coit in dem Buch: Nach innen hören

Was sie noch schreibt, ist auch interessant für unsere Arbeitswelt:

Zum Erfinden neuer Werbeideen veranstalten wir sogenante THINK-TANK Sitzungen. Solange dabei alle Ideen akzeptiert und weitergesponnen wurden, liefen die Sitzungen wunderbar und brachten einige neue, originelle Ideen hervor. Sobald wir aber anfingen, Ideen zu kritisieren, versiegte unser ganzer Vorrat an Einfällen. Bei diesen Sitzungen galt die Grundregel: Du kannst entweder auf Ideen eingehen oder neue Ideen präsentieren, aber du darfst niemals einen Einfall kritisieren.

Man könnte es auch so sagen: Es gibt einen unbegrenzten Vorrat an Ideen, die sich auf alle möglichen Situationen beziehen. Wenn wir offen sind, nehmen wir alle verfügbaren Ideen auf. Nach dem wir sie aufgenommen haben, beginnen diejenigen, die wirken sollen zu wachsen und nehmen Formen an. Die restlichen ruhen vielleicht, bis später mal eine gebraucht wird oder dienen neuen Ideen als Nahrung.

Wir werden niemals mit der Nase auf die richtige Lösung gestoßen; es erfordert unseren Willen, sie anzustreben. Dann wird sie uns gegeben oder vielleicht mehr: Wir werden uns ihrer bewußt. Wir sollten niemals Anderen irgendwelche Ideen aufzwingen schreib sie weiter. (Ende des Zitats)

Mir ist aufgefallen: Wenn ich mehrere Ideen im Kopf habe und ich kann mich nicht richtig entscheiden, kommen plötzlich alle Möglichkeiten kreuz und quer unverhofft auf mich zu. Jetzt ist es an der Zeit aus dem BAUCH heraus zu entscheiden, was vordergründig für die jetzige Situation das BESTE ist und mich weiterbringt. Wenn es auch erst einmal  nicht so angenehm ist, man wieder 1000 neue Sachen lernen muß, letztendlich führt es aber weiter zum Ziel. Der Rest wird zurückgestellt bis die Situation passt.

Ich wollte auch immermal bei der VHS Kurse machen, aber die Sonnemannstraße ist mir einfach zu weit weg, jetzt las ich heute an einer Säule: Demnächst gibt es dies auch im Nordwestzentrum.

Am Samstag war ich auf dem Rotlindstraßenfest. Sehr nett aber bis auf T.,  der beim GRÜNEN STAND half, kannte ich Niemand und ich hatte wieder mal dieses Gefühl, man ist mittendrin aber gehört doch nicht hin. Mein Sohn schrieb mir zufällig an diesem Tag, dass eine alte Freundin von mir in einem Cafe arbeitet, ganz in der Nähe.

Also machte ich mich auf, dieses Cafe zu suchen. Ich hatte einen wunderbaren Abend, mit interessanten Gesprächen und hielt es länger aus als sonst. Das NIRGENDWO hin zu gehören Gefühl war weg…..ich hatte also aus dem Bauch raus richtig gehandelt, dieses Cafe aufzusuchen.

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